Samstag, 23. Februar 2013
Nacht.
Und da ist sie wieder. Dunkel, groß, mächtig. Mit ihren schmierigen, langen Fingern greift sie nach dir. Weglaufen ist zwecklos. Sie sitzt dir im Nacken. Du spürst ihren eisigen, fordernden Atem. Lauf weg! Renn schneller! Du läufst, rennst, rast schneller, fällst. Abgrund. Schwarz. Tiefe. Stille. Aufatmen, du bist entkommen. Doch plötzlich steht sie vor dir, blickt dich höhnisch grinsend mit ihren messerscharfen Blicken an, zieht dich aus, lacht dich aus! Verzweiflung. Sie stürzt sich auf dich und verschlingt dich. Fast wärst du ihr entwischt, doch sie zerrt an dir, reißt dir das Fleisch von den Knochen, zehrt an deinen Kräften. Du drohst zu ertrinken vor lauter Durst nach Freiheit.
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